Gedanken zum Sonntag Rogate am  17. Mai 2020 

 

   

Margot Kessler, pixelio.de

 

Ermutigung zum Gebet

 

 

Beten? Für die einen etwas Selbstverständliches. Sie beten jeden Tag und ganz besonders jetzt in der neuen, unvertrauten Situation, in der man manchmal gar nicht mehr weiß, woran man sich orientieren soll.  Gerade jetzt beten sie, wo Angst umhergeht auf der ganzen Welt, nicht nur wegen des  Virus‘. Sie beten auch für die, die nicht wissen, wo sie ihr tägliches Brot herkriegen sollen oder ein Dach über dem Kopf oder einen sicheren Ort. „Auf Dich Gott, setze ich all mein Vertrauen! Du weißt, was ich, was wir jetzt brauchen!“

 

 

Doch dann gibt es auch die anderen, denen das Beten schon immer schwer gefallen ist. Hört da jemand wirklich zu? Kann Beten was verändern? Kann es mich verändern? Der Zweifel nagt. „Hörst du mich, Gott? Kann ich mich Dir anvertrauen? Und vor allem: kommt da auch was zurück?“

 

 

Ich empfinde es immer wieder als ein Wagnis, mich Gott anzuvertrauen. Das Risiko, mich darauf einzulassen, kann mir niemand abnehmen. Mir hilft in Zeiten des Zweifels Jesu Ermutigung: „Bittet und es wird Euch gegeben! Klopfet an und es wird Euch aufgetan“. Mit diesen Worten im Ohr fällt es mir leichter das Wagnis zu wagen und meine Worte Gott ans Ohr zu legen. Und gleichzeitig weiß ich: So, wie ich es mir wünsche, wird es nicht immer passieren, da kann ich so lange beten, wie ich will. Gott ist einfach kein Automat, in den man oben sein Gebet reinfallen lässt und unten kommt die Erfüllung heraus. Sondern Gott transformiert mein Gebet. Göttliche Weisheit verwandelt es geduldig und voller Liebe. „Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen“, hat einst Paulus geschrieben.

 

 

Probieren Sie`s doch mal aus! Was wollten Sie schon immer mal Gott anvertrauen und haben sich bisher nicht getraut? Was können Sie sonst niemandem sagen? Was liegt Ihnen auf der Seele? Ich bin sicher Ihr Gebet  verändert etwas. Was? Seien Sie aufmerksam, nehmen Sie es wahr, den sanften goldenen Draht zu Gott in ihrem Leben. Amen

 

 

Wochenspruch:

 

"Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet." Ps. 66,20

 

 

 

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